Das Stück „Tierpension Krämer“ sorgte in der Stadthalle Kehl für allerlei Verwirrungen. Einen Angriff auf die Lachmuskeln erlebten die Zuschauer bei der Premiere des Stückes des Alemannischen Theaters Kehl.
Für Regisseur Rob Doornbos war es eine ganz besondere Erfahrung. Er führte zum ersten Mal Regie beim Alemannischen Theater, kurz ATK, und tauchte damit auch erstmals in die Welt des Mundarttheaters ein. Theaterstücke im Dialekt zu inszenieren, bringt eine wunderbare Nähe und Lebendigkeit mit sich und dies passt perfekt zu dieser turbulenten Komödie.
Mit dem Stück "Tierpension Krämer" von Astrid Brunke, in der Mundartbearbeitung von Horst Britz, brachte das ATK nicht nur frische Wind auf die Bühne, sondern konnte auch zwei neue Schauspieler gewinnen. Neu sind auch die musikalischen Einspielungen, die einen besonderen Effekt boten und beim Publikum in der Kehler Stadthalle bestens ankamen. Alles in allem also ein perfekter Mix, um die Alltagssorgen für zwei Stunden vergessen zu lassen.
Die Handlung bietet eine klassische Verwechslungskomödie voller Missverständnisse und Überraschungen: Über Jens (Ingo Stiefel) bricht die Katastrophe herein, als seine Ehefrau Iris (Vanessa Förger) für ein paar Tage wegfährt. Sein Kumpel Hansi (Markus Herrel), der ihm eigentlich helfen soll, setzt eine Kettenreaktion in Gang, in deren Verlauf der verwöhnte Kater der besten Kundin der Tierpension, Frau von Dabelstein (Daniela Heuberger), verschwindet. Während sich Hansi auf die Suche nach dem Tier begibt, quartiert Jens, in dessen Zimmer, eine giftige Vogelspinne ein.
Zeitgleich möchte Frau Kleinschmidt (Bäbel Simm-Hoppler), in dem Irrglauben, es handle sich um eine „richtige“ Pension, ihren Mann Otto (Martin Oehler), während ihres Kuraufenthaltes, gut untergebracht wissen. Auch er darf zu Hansi ins Zimmer. Dass die Pensionsgäste "zusammen herumtollen und sich beschnüffeln" sollen, findet allerdings ganz und gar nicht ihre Zustimmung und so wähnt sie ihren Mann in einem Sündenpfuhl! Otto, seines Zeichens Kriminalkommissar a. D. und auch sonst nicht auf den Kopf gefallen, findet nicht nur den Kater wieder, sondern löst auch nebenbei noch einen Kriminalfall.
Alle Rollen waren hervorragend besetzt und das gesamte Ensemble agierte mit so viel Spielfreude und treffsicheren Pointen, dass Szenenapplaus und Bravorufe am Ende das Ergebnis für diese gelungene Aufführung waren. Die beiden Premieren gelangen. Die neuen Wege, die das ATK eingeschlagen hat, haben sich gelohnt!
Hinter der Bühne zeichneten Maren Rosenberger als Regieassistenz und Souffleuse, Jan Reichmann für Licht und Ton sowie Willi Krämer und Ferenc Brodowsky mit ihrem Team für den Bühnenaufbau verantwortlich. Die Gestaltung der Programmhefte, Plakate und Flyer lag in den Händen von Fabian Dusch.
Wir freuen uns tierisch
darauf, euch bald unser neues Stück "Tierpension Krämer" von
Astrid Brunke präsentieren zu können.
Die tierische Komödie handelt von Jens, dem Besitzer einer
Tierpension, und seinem Freund Hansi, die in eine Reihe von
chaotischen und komischen Situationen verwickelt werden,
während Jens´s Ehefrau Iris verreist ist. Der Plot dreht sich
um den Verlust eines verwöhnten Katers, das Missverständnis
einer Kundin, die ihren Mann für die Dauer ihrer Kur in der
Pension unterbringen will und das Auftauchen einer giftigen
Vogelspinne, die ebenfalls fälschlicherweise in einem
Gästezimmer untergebracht wird.
Folgende Terminübersicht :
22.03.2025 19:00 Uhr Premiere Stadthalle Kehl
29.03.2025 19:00 Uhr Stadthalle Kehl
30.03.2025 19:00 Uhr Reithalle Offenburg
23.03.2025 18:00 Uhr Rebstockhalle Nesselried
05.04.2025 19:00 Uhr Graf- Reinhard-Halle Rheinbischofsheim
06.04.2025 18:00 Uhr Langenrothalle Ichenheim
Ticket Infos findet ihr hier!
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